Förderkreis

Gegründet wird der Förderkreis des Gedenk-und Informationsortes Tiergartenstraße 4 für die Opfer der NS-"Euthanasie"- Morde am

Mittwoch, 29.6.16 um 18:30
Räume des Tagesspiegel Verlags
Askanischer Platz 3
10963 Berlin

Die Versammlung ist auf etwa zwei bis zweieinhalb Stunden geplant, wir haben den Raum bis ca. 21:30 zur Verfügung.

Der Tagesspiegel Verlag / Askanischer Platz befindet sich am S-Bahnhof Anhalter Bahnhof und ist fußläufig nur wenige Meter von der Topographie des Terrors entfernt - dort findet zuvor von 11:30 bis ca. 17:30 eine Veranstaltung zum Thema Namensnennung der Opfer statt, zu der eine getrennte Einladung von den Organisatoren erfolgt ist. Die Räume des Tagesspiegel Verlags sind für Rollstühle zugänglich - falls Sie darüber hinaus weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie dies bitte bis zum 15.6.2016.

Die Entwurfsfassung der Satzung und den Aufruf zur Gründung des Förderkreises haben Sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt erhalten. Die aktuelle Fassung finden Sie zum Nachlesen hier weiter unten, bitte scrollen.

Gerne können Sie diese Einladung auch an Freundinnen, Freunde und Bekannte weiterleiten!

Um besser planen zu können freuen wir uns über eine kurze Rückmeldung an foerderkreis@gedenkort-T4.eu, ob Sie kommen werden, alleine oder in Begleitung, oder ob Sie verhindert sind. Falls Sie nicht persönlich anwesend sein können aber bereits jetzt schon wissen, dass Sie dem Förderkreis beitreten wollen, freuen wir uns auch über eine entsprechende Willensbekundungen, die wir bei der Gründungsversammlung bekannt geben können.

Mit freundlichem Gruß

Martin Georgi
Für den Vorbereitungskreis

 

 

 

 

 

Aufruf zur Gründung

 

Der Förderkreis des Gedenk- und Informationsortes in der Tiergartenstr. 4 zur Erinnerung an die Opfer der NS -“Euthanasie“ setzt die Initiativen fort, die zu seiner Entstehung führten. Wir wollen nicht, dass dieses Kapitel der deutschen Geschichte als abgeschlossen betrachtet wird. Das Interesse am Besuch von Gedenkstätten steigt. Immer mehr Angehörige versuchen, das Schicksal ermordeter Familienmitglieder zu erforschen. Die NS-“Euthanasie“ bleibt Bezugspunkt aktueller Debatten um Bioethik und Sterbehilfe.

Es gibt nun den Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde an der Berliner Tiergartenstraße 4, betreut von der Stiftung Denkmal für die emordeten Juden Europas. Wie können wir die Stiftung unterstützen und ihn zu einem lebendigen Ort machen?

Gedenktage am 27.1. und 1.9. reichen nicht aus. Der Förderkreis möchte unter anderem folgende Aktivitäten ermöglichen:

-        Beantwortung von Anfragen von Angehörigen

-        Namentliche Erinnerung an alle Opfer der NS-“Euthanasie“

-        Unterstützung von Forschung und Bildung durch Veranstaltungen und Workshops

-        Begleitung aktueller Diskussionen z.B. zu Peter Singer, Sterbehilfe, usw.

-        Förderung internat. Netzwerke zum Thema NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisation

-        Weiterentwicklung und Modernisierung der Webseite(n) und Social Media Angebote

-        Begleitende Informationsangebote in leichter Sprache sowie in Fremdsprachen

-        Sammlung von Fördergeldern und Spenden für Projekte und laufende Aufgaben

Für den Förderverein suchen wir Aktivistinnen und Aktivisten, die sich persönlich engagieren wollen, sowie finanzielle Unterstützung und Förderung. Wir rufen Selbsthilfegruppen, Verbände und Organisationen aus den verschiedenen Bereichen auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene auf, sich an der Gestaltung der Erinnerung an die NS-“Euthanasie“ und der Debatte über die Konsequenzen daraus für heute zu beteiligen.

Reinald Purmann         Robert Parzer         Martin Georgi         Stefan Schenck

 

Satzungsentwurf (Stand 22.1.2016)

 

 

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