Christine Plähn (geb. Barten)
Hauswirtschafterin aus Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
geb.
in
Bad Doberan
gest.
in
Sachsenberg (Schwerin)
Hauswirtschafterin aus Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
geb.
in
Bad Doberan
gest.
in
Sachsenberg (Schwerin)
Christine Plähn, geborene Barten, wurde am 17. Juli 1857 in Doberan geboren. Ihre Eltern waren der Webermeister Johann Barten und seine Frau Maria Barten.
Später lebte sie in Rostock. Als junge Frau arbeitete sie als Wirtschafterin in Stettin. Außerdem hatte sie vier Kinder.
Am 21. September 1943 wurde Christine Plähn in die Heil- und Pflegeanstalt Sachsenberg in Schwerin gebracht. In den Krankenunterlagen steht die Diagnose „Dementia senilis“, eine Alterskrankheit.
In den Akten steht, dass sie körperlich sehr schwach war und sich oft nicht mehr orientieren konnte.
Sie reagierte aber auf ihren Namen und hielt sich selbst nicht für krank.
Laut Krankenakte starb Christine Plähn am 1. Oktober 1943 im Sachsenberg. Als Todesursache wurde „Altersschwäche“ angegeben. Nach heutigem Forschungsstand gilt sie als Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen.
Autoren und Autorinnen: Kriegsgräber-AG der Europaschule Rövershagen
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